Archiv der Kategorie 'Allgemein'

Neues im Februar

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Frühstück an Sonntagen!

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Liebe Frühstückende! Unser allseits beliebtes sonntägliches Frühstück im H5 bekommt eine Fortsetzung.
Und diesen Sonntag geht es los:
Ihr seid eingeladen, etwas zum gemeinsamen veganfreundlichen Brunchen mitzubringen, für die Basics ist gesorgt. Nächsten Sonntag, wie auch an den darauf folgenden, ab 11 Uhr.
Und weiterhin ist ab 13 Uhr die Bildungswerkstatt vorgesehen, mit Medien, Audio, Video und Lektüre rund um die Themen:
Am 07.01.2017 : „Man kommt nicht als Frau zur Welt, man wird es. Simone de Beauvoir“
Am 14.01.2017: „ Auf was fußen Eigentumsrechte? Die Gräuel liberaler Ideologie“
[21.01.2017: Leider geschlossen]
Am 28.01.2017: „ Anarchismus und Neomarxismus Teil I“
Am 04.02.2017: „ Anarchismus und Neomarxismus Teil II“

Es freut uns, euch dabei zu haben!

H5: jetzt mit Videokanal

Unsere Vortragsmitschnitte gibt es nun auch auf youtube.

veganfreundliches Mitbringfrühstück und Bildungswerkstatt ab jetzt jeden Dienstag und Mittwoch Vormittag im H5

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Kropotkin und die Theorie des „anarchistischen Kommunismus“

Samstag 21. Oktober 2017
ab 16:00 im H5, Krefeld

Kropotkin mit Tieren

Der russische Adelige und Anarchist Pjotr Alexejewitsch Kropotkin veröffentlichte mit seiner Schrift „Gegenseitige Hilfe in der Tier- und Menschenwelt“ nicht nur einen Klassiker der anarchistischen Literatur, sondern formulierte auf Basis seiner soziobiologischen Überlegungen eine kohärente Transformationstheorie. Die kropotkinsche Transformationstheorie wird dabei häufig unter dem Begriff „soziale Revolution“ subsummiert. Der Vortrag wird dieses Konzept in Abgrenzung zur „politischen Revolution“ des Marxismus näher beleuchten und zeigen weshalb Kropotkin als einer der zentralsten und einflussreichsten Theoretiker des Anarchismus gilt.
Weitere Themen sind die von Kropotkin geforderte Dezentralisierung der Industrien, als auch sein Einfluss auf den Anarchosyndikalismus.

Hier gehts zur Facebook-Veranstaltung.

Richtige Toleranz?

Samstag, 7. Oktober 2017
ab 16:00 im H5

Edikt von Nantes

Der Toleranzbegriff geriet im 20. Jahrhundert in die Kritik. Während die Toleranzedikte zu den wichtigsten Dokumenten der Aufklärung gehörten, so wird der Begriff für Herbert Marcuse in der spätbürgerlichen Gesellschaft „repressiv“.
Ebenfalls eine Kritik einer „uneingeschränkten Toleranz“ äußerte Karl Raimund Popper. Diese entzöge der Toleranz selbst die gesellschaftliche Basis.
Beide Argumentationen wollen wir an diesem Abend betrachten und danach diskutieren, warum dieser Begriff im 21. Jahrhundert mittlerweile im gesamten politischen Feld positiv besetzte ist.

Ein Vortrag von Werner Hager (Politikwissenschaftler)