Archiv für September 2013

Triff die AG Krefeld

Beim „Fest ohne Grenzen“ kannst Du uns diesen Samstag (14.9.2013) am Stand der RABE treffen.
Der Spaß findet statt: ab 13:00 auf der Corneliusstraße.

Bis dann!

Vortrag Sozialökologie

Vortrag der AG Krefeld im Rahmen der Kampagne „Zeit für Plan Ⓐ“.

Was hat eine auf Herrschaft und Ausbeutung gegründete Gesellschaft mit ökologischen Krisen zu tun, und wie kann sie auf diese reagieren? Wenn Klimawandel, Verschmutzung und Umweltzerstörung nicht mehr zu ignorieren sind, bekommt mensch immer wieder die gleichen Formeln zu hören. Entweder sollen die Geschäfte weiterlaufen wie bisher, mit umweltverträglicher Ausrichtung. Oder die Menschheit selber und ihre Zivilisation werden als das Übel ausgemacht, das es zu bekämpfen gilt. Anarchistische Sozialökologie will aber weder an die Alternativlosigkeit der bestehenden sozialen noch der ökologischen Verhältnisse glauben. Wie aber sieht das Verhältnis zwischen menschlicher und nichtmenschlicher Umwelt aus? Und vor allem: wie kann es herrschaftsfrei neu gestaltet werden, um ein glückliches Leben zu ermöglichen? Mit der Erkenntnis im Hintergrund, dass ökologische Probleme in Kern soziale sind, vertraten Murray Bookchin und Janet Biehl das Konzept des libertären Kommunalismus als Gegenentwurf zur herrschenden Gesellschaft. Wie soll das funktionieren? Wofür können wir dieses Konzept heute benutzen? Und wie kann es uns helfen, aktuelle Ökologiedebatten zu beurteilen?

17.10.2013
19:00
35Blumen, Blumenstraße 35, 47798 Krefeld
Eintritt frei

Zeit für Plan Ⓐ

Die Kampagne „Zeit für Plan Ⓐ“ startet im Oktober mit einer Eröffnungsparty im AZ Mülheim. Bis Ende des Jahres finden in mehreren Städten NRWs Vorträge, Diskussionen und Filmvorführungen aus der großen bandbreite anarchistischer Themen statt.

Die Homepage zur Kampagne mit Programm und Flyerdownload findes Du hier!

Ankündigungstext der veranstalterInnen:

Immer wieder hören und lesen wir etwas über Anarchie. Mal trifft sie sich zu Tausenden diskutierend und hilosophierend in St. Imier, mal „occupiert“ oder blockiert sie Straßen, Plätze und ganze Bankenviertel. Oder wir hören, dass die Anarchie angeblich in Somalia „herrsche“ oder, dass sie im modernen Wilden Westen Motorradgangs bildet.

Oft wird sie fälschlicherweise auch einfach mit Chaos und Zerstörung gleichgesetzt.

Aber stimmt das so? Warum diese widersprüchlichen Darstellungen? Was ist Anarchie eigentlich? Welche Ziele verfolgen Anarchist*innen, warum und wie organisieren sie sich und vor Allem: Lässt sich Anarchie verwirklichen?

Diese und viele andere Fragen werden uns Anarchist*innen immer wieder gestellt.

Mit unserer Kampagne „Zeit für Plan A“ wollen wir versuchen diese Fragen zu beantworten und einen Einblick in die Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Idee der Anarchie wagen.

Einerseits wollen wir so eine breite Öffentlichkeit erreichen und über anarchistische Ideale aufklären. Andererseits wollen wir den aktuellen Organisierungsprozess im Rhein/Ruhr Gebiet vorstellen und vorrantreiben.

Neben allgemeinen Einführungen und diversen Blicken “zurück und nach vorne” wollen wir die Anarchie und ihre Organisationsmöglichkeiten vorstellen und einen Überblick über verschiedene Themen und anarchistischen Haltungen dazu darstellen.

Vor allem aber wollen wir euch einladen mit uns zu diskutieren. Welche Wünsche und Bedürfnisse haben wir und wie können wir diese fernab von Stellvertreterpolitik erfüllen.