Faschismus als postmoderne Revolte

Vortrag der AG Krefeld
Samstag, 24. Juni 2017
16:00 Uhr
35Blumen

No fascism
Wie schon seit Jahren jedes Mal, wenn faschistische Jugendbewegung von Klischeebild der 90er abweicht, ihre Wandelbarkeit als unerwartete Neuerung für offene Münder sorgt, so sprachlos bleibt auch in Teilen die linke Analyse angesichts des revolutionären Gestus der Faschisten.

Soliveranstaltung für Krefelds anarchistisches Ladenlokal „H5″ im Syntopia

Die Solidaritätsbekundung für das anarchistische Ladenlokal H5 im Syntopia:
In Krefeld tut sich was: Seit Mai hat die anarchistische Gruppe Krefeld (AGKr) in der Hadenbergstraße 5 ein Ladenlokal angemietet. Das wollen wir vielfältig nutzen. Zum Beispiel soll es als Veranstaltungsort für Vorträge, Filme, kleinere Konzerte und Infoveranstaltungen dienen, Freiraum für Stadtteilarbeit bieten und Treffpunkt sowohl für Anwohner*innen als auch Anarchist*innen und Interessierte sein. Auch wollen Menschen dort für eine Umsonstladenecke sorgen und regelmäßig kostenfrei kochen (Küche für alle). All das soll auf selbstorganisierter und herrschaftsfreier Basis geschehen. Im Stadtteil soll anarchistische Praxis anfassbar werden und zusammen mit den Anwohner*innen verwirklicht werden.

Mit euren Spenden finanziert ihr Renovierung und Einrichtung des Ladens, mit der wir gerade beschäftigt sind.

Am 17. Juni ab 19 Uhr im Syntopia (Gerokstr. 2 in Duisburg) Soliveranstaltung mit Klängen vokalistischer und instrumentaler liedermachender Musiker*innen, veganem Speiseangebot in Fladenbrot und köstlichen Drinks!

Schaut vorbei, es ist aufregend!

bildvomsnippingtool (Der violette Punkt markiert die Stelle auf der Karte, wo sich das H5 befinden sollte)

Proudhon und die Anfänge des Anarchismus: Vortrag am 3. Juni

Pierre- Joseph Proudhon gilt einer der Begründer*innen der
Anarchismustheorie. Nicht nur erklärte sich Proudhon als einer der ersten zum „Anarchisten“, sondern legte mit seinem konföderalen System auch die politische Grundlage des Anarchismus. Diese Grundlage beinhaltet sowohl die Zurückweisung jedweder Herrschaft, als auch das intellektuelle Werkzeug die herrschenden Verhältnisse einer radikalen Kritik zu unterwerfen.
Der Vortrag soll eine allgemeine Einführung in die Anarchismustheorie darstellen, wird jedoch ebenfalls die spezifischen Eigenheiten des proudhonschen Anarchismus aufzeigen.
Näher beleuchtet werden die Konföderalismustheorie, Konfliktsoziologie und daraus folgenden Konzept des ewigen Friedens, als auch die ökonomischen und philosophischen Überlegungen Proudhons.
Wir empfehlen eine kritische Auseinandersetzung mit den Schriften Proudhons, die auch antisemitische, rassistische und frauenverachtende Elemente enthalten.

Mitbringbuffet&Umsonstbörse am Samstag, den 3.Juni ab 14 Uhr im 35Blumen (Blumenstraße 35 in Krefeld)
- & um 16 Uhr der Vortrag:
„Proudhon und die Anfänge der Anarchismustheorie“

Antinationales Reibekuchenfest am 20.05.

Am Samstag, den 20. Mai um 14 Uhr im 35Blumen

räibekuchen

„Liebe Anarchas und Anarchisten,

Das diesjährige antinationale Reibkuchenfest wird als die Erinnerung bleiben, das alles anders verlaufen ist, als wir uns das vor einem Jahr vorstellen konnten.

Es war das Jahr, in dem wir in lange nicht gekannter Härte erfahren haben, was es bedeutet, wenn Grundlagen unseres Ideals Anarchie infrage gestellt werden – also die freie Selbstbestimmung. Genau das mutet uns die Nation zu.

Es steht völlig außer Frage, dass wir keine Grenzen wollen, nicht gegen Menschen. Aber ebenso steht völlig außer Frage, dass wir Europa dieses angebliche Recht aberkennen, das in seinem Wesen den Humanismus missachtet, wir können es nicht akzeptieren und wir werden es nicht akzeptieren.

Deshalb ist auch der antinationale Reibekuchentag, ein Aufruf zum Verstehen und Anprangern globaler Zusammenhänge und
globalphänomenologischer Unterdrückung und Aufruf gemeinsam antizipatorisch zu handeln.

Europa hat sich in sich verschlossen, mit einem dicken Schloss und Ketten, stärker denn je um den Wohlstand von Kaltland zu bewahren, um seine Errungenschaften der Ausbeutung Ausgegrenzter und Entrechteter zu verteidigen. Werte, die Europas als Ganzes und die seiner Mitgliedstaaten politisch wie im Übrigen auch wirtschaftlich tragen.

Auch wir wollen keinen Staat, wir wollen keine Mitgliedstaaten, keine europäische Zukunft. No Borders, keine Willkür, keine Macht, keinen Machtmissbrauch.

Liebe Anarchas und Anarchisten,

auch im kommenden Jahr sollten wir gemeinsam alles daran setzen, den überflüssigen Staat abzuschaffen. Er macht unsere Gesellschaft zu einer Gemeinschaft infantilisierter, skrupelloser Konsumenten.

In diesem Sinne wünsche ich von Herzen denen, die am heutigen Abend Kummer haben oder um einen lieben Menschen trauern, Trost und Beistand, und uns allen gemeinsam Kraft, Gesundheit und sorgfältig geweihte Reibekuchen für das Jahr 2017.“

Nächstes Treffen der PsychoSozialen gegenseitigen Hilfegruppe am Dienstag, den 9. Mai im Syntopia

herzi

Liebe Leute, Wir die PsychoSoziale gegenseitige Hilfegruppe
laden euch herzlich ein am Dienstag, den 9. Mai im Syntopia ab 18Uhr (Gerokstr. 2 in Duisburg) mitzumachen! Bei einem veganen Abendbrot mitzuorganisieren, zuhören, sich die Seele freier machen, durch reden und lachen und weinen und sich gegenseitig zu unterstützen.

waldi

Wichtig ist uns Hierarchiefreiheit, das bedeutet Konsens und Mitbestimmung.
Wir möchten das im Zusammenschluss mit Syntopia machen und als Treff-, Arbeits- und Veranstaltungsorte das 35Blumen in Krefeld und das Syntopia in Duisburg, sowie deren übrigen Strukturen nutzen.
Wir treffen uns regelmäßig, am 2. Dienstag im Monat im Syntopia in Duisburg,
und am 4. Dienstag in Krefeld jeweils 18 Uhr.

Wichtig!: Ab Juni trifft sich die Gruppe jetzt immer am 4. Dienstag im H5 (Hardenbergstraße 5 in Krefeld)

Alles was in der Gruppe an Persönlichem besprochen wird, bleibt dort.
Jeder und Jede bestimmt und beeinflusst das Geschehen in der Gruppe und ist willkommen mit guten Ideen zu Aktionen und Austausch.

Die Treffen haben eine Kernzeit von 2 Stunden,
in denen intime Gespräche oder Gespräche über Belastendes, Sorgen, Wut, Ungerechtigkeit, Repression stattfinden können und auch gemeinsame Planung und Zusammenarbeit.

Es gibt die Idee einer digitalen und realen PsychoSozialen gegenseitigen Ausleihbibiothek, die sich schon konkreter Planung befindet, rund um Psychosoziale Bücher und Medien.

Scheut euch nicht zukommen – Es wird schön!

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